Binger Seilzug

- Seit 60 Jahren im Dienst der Winzer

 

1947
Die Brüder Artur und Otto Pieroth entwickelten einen Seilzug für den Gebrauch im Weingut der Familie. Der Seilzug stieß auch bei Kollegen auf Interesse, sodass die Brüder ein Unternehmen gründeten und den Seilzug zur Serienreife brachten.

1950 - 1970
Der Seilzug erleichterte den Steillagenwinzern die Arbeit erheblich, die heute üblichen Schmalspurtraktoren gab es noch nicht. Mithilfe des Seilzugs konnte ein Pflug betrieben werden. Mehr als 20.000 Binger Seilzüge wurden gebaut und verkauft. Zusätzlich wurden die passenden Pflüge wie der Binger Seilzug Allzweckpflug und weiteres Zubehör hergestellt. 1969 tritt mit dem Maschinenbauingenieur Armin Pieroth die zweite Generation ins Unternehmen ein.

1970 - 1980

Sicherheitsbügel wurden für Traktoren zur Pflicht. Die Firma Binger Seilzug bot nun - neben ihrer bisherigen Produktpalette - Überrollbügel für alle gängigen Traktormodelle an. Mit zeitweilig neun Lizenznehmern wurden mehr als 200.000 Binger Seilzug Überrollbügel verkauft. Udo Pieroth, der jüngere Bruder von Armin und ebenfalls Maschinenbauingenieur, tritt 1977 in das Unternehmen ein. Gemeinsam führen die beiden Brüder die Binger Seilzug GmbH erfolgreich weiter.

1980 -1990

Das Unternehmen passt die Produktpalette den veränderten Bedingungen des Weinbaus an. Für die inzwischen zur Standardausstattung des Winzers gehörenden Schmalspurtraktoren wurden Anbaugeräte, wie der Binger Seilzug Laubschneider, entwickelt. Der Anfang der 80er-Jahre entwickelte Laubschneider unterschied sich von den Konkurrenzprodukten durch sein Baukastensystem, welches die Anpassung an unterschiedliche Erziehungsformen ermöglichte.

1990 - 2000
Binger Seilzug entwickelt den ersten Vorschneider, der im Laufe der Jahre um zwei weitere Modelle ergänzt wird. Gleichzeitig werden die Exportaktivitäten verstärkt.

2000 - 2005
Der Entlauber EB490 wird entwickelt und zum Patent angemeldet. Die 2005 in Serie gegangene Maschine fand bereits in den ersten zwei Jahren mehr als 1.000 zufriedene Käufer.

2006
Da sich innerhalb der Familie kein Nachfolger gefunden hat, entschließen sich die Brüder Pieroth zum Verkauf des Unternehmens. Mit der ERO-Gerätebau GmbH finden sie einen Käufer aus der Branche, der das Unternehmen in ihrem Sinne weiterführt. Während Armin Pieroth in den Ruhestand tritt, ist Udo Pieroth weiter als Geschäftsführer tätig.

2007

Das Unternehmen erlebt durch den frühen Tod von Udo Pieroth einen großen Verlust. Die von Udo Pieroth über Jahrzehnte eingearbeiteten Mitarbeiter führen das Unternehmen nun in seinem Sinne weiter.

2009

Der ausgezeichnete Ruf des Unternehmens reicht weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Mehr als 50 Prozent des Gesamtumsatzes werden im Export erzielt, wobei Produkte von Binger Seilzug in allen bedeutenden Weinanbauländern zu finden sind.

Binger Seilzug und ERO beim Hunsrückmarathon 2015

Erfolgreiche Teilnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firmen Binger Seilzug und ERO am...


[mehr]